Unsere neue Orgel

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Register

Eine neue Orgel für St. Dionysius

AKTUELLE INFOS: ZUM TAGEBUCH DES ORGELAUFBAUS

Musik ist etwas sehr Emotionales und Verbindendes. Orgelmusik im Besonderen berührt jeden Menschen durch die Kraft und Intensität – alleine durch ihren umfassenden Klang, aber auch eingebettet in sakrale Architektur der Kirchen und die Verbindung mit Liturgie und Gottesdienst.

Die Orgel ist ein Orchester

Im virtuosen Orgelkonzert spielt gleich ein ganzes Orchester von der Hirtenflöte über Streichinstrumente, Gamben, Oboen und Trompeten – und manchmal auch ein Glockenspiel oder Zimbelstern. Ob bei Konzerten, aber auch bei Hochzeiten, großen Festen wie Weihnachten oder Ostern oder einfach nur bei besinnlichen Momenten für die innere Einkehr – unabhängig von der individuellen Glaubensüberzeugung – begleitet Orgelmusik und formt jede persönliche Empfindung. Sie steht für großartige und bewegende Musik.

Die Orgel in ihrer Doppelfunktion

Dabei ist die Orgel liturgisches und konzertantes Instrument in Einem. Sie dienst zur musikalischen Gestaltung der Gottesdienste, als Begleitung für andere Solo-Instrumente, Solo- oder Chorgesang sowie solistisch mit unsterblichen Orgelkompositionen.

Für diese verschiedenen Aufgaben bedarf es auch unterschiedlicher Klangvielfalt – von barockem Stil über romantische Klänge bis hin zur modernen Orgelmusik des 20. Jahrhunderts. Dafür ist der (in alte und neue Kirche geteilte) Kirchenraum in St. Dionysius mit bester Akustik wunderbar geeignet.

Die vielfältigen Aufgaben

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  • A)

    Gottesdienste

    Die Orgel als liturgisches Instrument begleitet den Gottesdienst und die Liturgie von Anfang bis Ende. Und gerade in Zeiten, wo nicht gesungen werden darf, übernimmt die Orgel ALLE musikalischen Aufgaben, liturgisch, mit Orgelliteratur und Improvisation.

  • B)

    Konzerte

    Orgelmusik erfüllt die höchsten Ansprüche an künstlerische Orgelkultur. Dazu zählt zum einen die musikalische Begleitung von Andachten oder Chorgesang, aber auch die Gestaltung von eigenständigen Orgelkonzerten. Auch ist die Orgel benötigtes Begleitinstrument von Soloinstrumenten oder Solo-Gesang.

  • C)

    Unterricht

    Junge Menschen an die Orgelmusik heranbringen – das ist auch das Ziel mit einer inspirierenden Orgel, die begeistert. Es war und ist immer etwas Besonderes, an einem klangvollen Instrument zu Spielen und zu Lernen – und hilft dringend benötigte Nachwuchsorganisten auszubilden.

Das Instrument

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  • Orgel

    Gloria Concerto 468 CC

    Die Entwicklung von digitalen Kirchenorgeln hat sich in den letzten 15 Jahren signifikant beschleunigt und liefert Qualitäten, die keine Wünsche offen lässt. Sowohl Tonintensität, Klang-Authentizität und Haptik der Tasten und Register sind mittlerweile nur minimal von originalen Pfeifenorgeln zu unterscheiden – liegen aber sowohl in der Anschaffung als auch Wartung bei nur 10% des Preises einer echten Pfeifenorgel. Auch die Technik für Lautsprecheranlagen und authentische Beschallung im Kirchenraum hat sich massgeblich verbessert und lässt sich gezielt aussteuern. Somit ist ein technisch einwandfreier und ausgewogener Klang in der Gesamtkirche möglich. In der Gesamtbewertung von musikalischer Vielfalt, Ästhetik, Zukunftssicherheit und ökonomischen Parametern fällt die Wahl eindeutig auf die digitale Orgel der Marke Gloria Concerto aus dem Haus Kisselbach, mit Spieltisch im Stile der Cavaillé-Coll Orgeln.

  • 69

    69 klingende Register

    Die Register der Gloria Concerto 468 CC verteilen sich auf 4 Manuale plus Pedal. Damit bieten Sie höchste Flexibilität in der musikalischen Aufgabe. Dabei heisst eine hohe Anzahl an Registern und Klängen NICHT, dass die Orgel lauter ist - vielmehr ist das Klangspektrum und die Klangmischung wesentlich facettenreicher und bietet für alle Gelegenheiten eine optimale Lösung.

  • Extras

    Kombinationen

    Das Instrument verfügt über unendlich viele Setzerkombinationen, die ein Organist vorbelegen und speichern kann. Während des Spielens können die Klangspeicher dann direkt abgerufen werden. Darüber hinaus gibt es Koppeln für alle Manuale, einen Manual-Bass, sodass mit der linken Hand auch die Pedaltöne genutzt werden können (wichtig für Pianisten an der Orgel).

  • Boxen

    Klang

    Die neue Orgel wird mit einem Lautsprechersystem neuester Technik ausgestattet. Damit werden alle Bereiche des Hörens optimal ausgesteuert und der Klang des Instruments wird so authentisch wie bei einer realen Pfeifenorgel. Mit der technischen Flexibilität klingt die Orgel tragend und ausgewogen, passt sich dynamisch auf die Wahl der Register an und gibt feinste Klangunterschiede in den Kirchenraum ab.

Die Disposition

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  • 4 Manuale plus Pedal

    Die Disposition wurde auf Basis von 16 vergleichbaren Instrumenten sowie der kirchenmusikalischen Gestaltungsaufgabe disponiert. Im Ergebnis können die vielfältigen Aufgaben damit in perfekter Weise abgedeckt werden. Über den LINK (auf der linken Seite) können Sie sich die Detaildisposition anschauen.

  • WERKE

    4 WERKE für volle Variabilität: Hauptorgel mir Trompetterie, Echowerk und Chororgel

    Die „Hauptorgel“ mit Hauptwerk, Schwellwerk und Solo Manual plus Pedal bildet den Kern des neuen Instrumentes. Oberhalb des Schwellwerkes wird die Trompetterie / Chamaden des Solowerks „über den Köpfen“ erklingen. Zusätzlich wird räumlich versetzt ein gut ausgebautes „Echowerk“ (Positiv) erklingen, welches durch ein weiteres Manual von der Hauptorgel spielbar ist. In der alten Kirche gibt es mit eigener Beschallung von der Empore noch die „Chororgel“, die für Begleitung von Gemeindegesang, Solisten oder kleinen Ensembles rund um den Spieltisch benötigt wird. Insgesamt kann in der alten Kirche aber auch die Gesamtorgel erklingen mit sauber abgestimmtem Klangvolumen für den alten Kirchenraum

Fragen

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  • Q. 1

    Braucht es ein neues Instrument?

    Die bestehende Orgel wurde vor rund 16 Jahren als "Interims-Instrument" angeschafft. Diese Aufgaben hat es bravourös erfüllt. Die Technik des bisherigen Instrumentes ist mittlerweile aber über 20 (!) Jahre alt. Zum Vergleich: vor 20 Jahren gab es technisch noch kein einziges Smartphone. In dieser Zeit hat sich viel entwickelt, insbesondere bei der Klangqualität und Tonabstrahlung der Instrumente. Besonders die klangliche Qualität im Kirchenraum ist nicht auf dem Stand, wie es benötigt ist. Mit dem neuen Instrument wird dieses signifikant verbessert.

  • Q. 2

    Warum sollen die Klangkörper nach vorne in die Kirche verbaut werden?

    In der aktuellen Installation sind insbesondere Besucher im hinteren Teil der neuen Kirche, welche direkt und unmittelbar unter der Klangabstrahlung sitzen (ca. 5 Sitzreihen), vom Klang oftmals ungünstig betroffen. Was hinten für die Ohren laut und unangenehm klingt, ist einige Reihen weiter in einen harmonischen Raumklang verwandelt. Darüber hinaus ist das Musizieren von Solisten oder Chören, die beim Spieltisch stehen müssen, aufgrund der Klangverzögerung sehr schwierig. Deswegen ist es maximal empfehlenswert, die Lautsprecher nach vorne an die Säulen neben den Altarbereich anzubringen. Die Gemeinde erlebt mit diesem Abstand einen wahren und angenehmen Klang. Und Solisten oder Chöre „hören“ die Orgel unmittelbar und können verlässlich musizieren. Ausserdem ist die Nutzung als zurückhaltende Chororgel (Continuo-Funktion) sowie als Echowerk nur dadurch realistisch abbildbar. Experten und Musizierende empfehlen diese Neuplatzierung daher explizit.

  • Q. 3

    Wann soll die neue Orgel spielbar sein?

    Zielsetzung ist die Inauguration (die Inbetriebnahme) zu Dezember 2021, dem Start des neuen Kirchenjahres. Dazu müssen in der Sommerzeit 2021 die finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden, um spätestens Anfang Oktober die Bestellung zu fixieren.

  • Q. 4

    Wieviel kostet die neue Orgel?

    Es ist ein Gesamtbudget von ca. 56.000€ erforderlich, welches über private Spenden und Unterstützungen durch Firmen und der Gemeinde bzw. der Pfarrei selbst eingesammelt wird.

  • Q. 5

    Warum wird keine Pfeifenorgel gekauft?

    Der Kaufpreis einer realen Pfeifenorgel wurde mehrfach über die Jahre angefragt. Dabei lag er jedes Mal bei mindestens 350.000 € für ein mittelgrosses Instrument. Die Wartungskosten pro Jahr sind ebenfalls nicht unerheblich. Aus diesen Kostenaspekten sowie der schwierigen Beschallung durch neue und alte Kirche ist diese Variante leider keine realistische. Daher hat man sich auf die Nutzung einer digitalen Orgel nach neuestem Stand entschieden, dessen Kosten deutlich geringer sind.,

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